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Black Hand Travel. Hört sich ja gefährlich an? Ganz im Gegenteil:) Der Name verweist auf meine Geschichte, die mich vor fünf Jahren nach Karakol im Nordosten Kirgistans führte. Karakol heißt übersetzt „Schwarze Hand“. Allerlei Mythen und Legenden ranken sich um die Herkunft dieses Namens. Für mich ist es der Beginn einer Geschichte, die ich seither fortschreibe.

Die Welt besser zu verstehen, Abenteuer zu erleben, sich selbst herausfordern und intensiv zu leben. All das treibt mich an und zieht mich in die Welt hinaus. 

Was als Traum in meiner Kindheit begann, führte mich vor knapp zehn Jahren per Bike um die Welt. Von Bergenweiler aus, im Südwesten Deutschlands, ging es nach Osten, die Welt vor mir! 

Mein Weg führte mich über den Balkan, Istanbul, entlang des Pontischen Gebirges nach Trabzon, über das Schwarze Meer bis ins Delta der mächtigen Wolga und weiter hinein in die Weite der kasachischen Steppe bis an die chinesische Grenze bei Almaty. 

Ich lebte für vier Monate hauptsächlich draußen. Spürte die Elemente, schlief auf der Erde, bekam Regen ins Gesicht geklatscht, wurde von der Sonne getrocknet und kämpfte gegen Wind an. 

Eine wichtige Einsicht! 

Unterwegs traf ich die unterschiedlichsten Menschen. Ich frühstückte mit Schäfern in den Karpaten, arbeitete bei einem Schneider in Bulgarien und trank mit russischen Soldaten, die gerade aus Tschetschenien zurückkehrten.

Diese Erfahrung hinterließ tiefe Spuren in mir, auf meiner Seele. So unterschiedlich wir als Menschen sein mögen, es bewegen uns dieselben Themen. Es eint uns viel mehr als uns trennt. 

Was ich ganz empirisch herausgefunden hatte, vertiefte ich in meinem Studium der Kultur-und Sozialanthropologie. Von den Weiten Zentralasiens fasziniert, spezialisierte ich mich im Studium auf diese Region. 

Von der Theorie zur Praxis! Anpacken! 

Das Studium mit Bestnote abgeschlossen, war mir klar, ich will etwas verändern. Anpacken und selbst Spuren hinterlassen. 

So zog ich abermals in die Weiten Zentralasiens aus und leistete einen Freiwilligendienst in Kirgistan. Ich unterrichtete Kinder und Jugendliche in Englisch und Deutsch. Eine wichtige Aufgabe in einem Land, in dem der Tourismus wächst und eine bedeutende Perspektive für junge Menschen darstellt. 

Gleichzeitig war ich jede freie Minute in den Bergen unterwegs und erkundete die atemberaubenden Gebirgslandschaften des Terskey-Ala-Too Massivs rund um Karakol. 

Eine Vision beginnt in mir zu wachsen: Meine eigene Agentur für Reisen in Kirgistan! 

Ghulzan und Andre, ein kirgisisch-holländisches Ehepaar, bei denen ich in Karakol wohnte, machten mich mit Alex bekannt. Er war ebenso wie ich als Freiwilliger in Karakol und arbeitete über das amerikanische Peace Corps bei einer Agentur für Trekking-Reisen.

Beide waren wir gerade von unseren Partnerinnen verlassen worden. Diese Erfahrung am Ende der Welt, schweißte uns zusammen und verbindet uns bis heute in einer Freundschaft. Ebenso leidenschaftlich in den Bergen unterwegs und mit den Menschen verbunden, fand ich in ihm nicht nur meinen Geschäftspartner vor Ort, sondern mit neben ihm viele Freunde mit denen ich bis heute eng verbunden bin. 

Aus der Vision wird Wirklichkeit!

In den Bergen fühlte ich mich bereits zu Hause. Um mit Gruppen unterwegs zu sein und authentische und hochwertige Touren anbieten zu können, bedarf es aber auch einem professionellen Fundament. 

Ich absolvierte eine Ausbildung zum Trekking-Guide in Deutschland.  Christoph Maretzek, der bereits unzählige Soldaten erfolgreich für die deutsche Bundeswehr ausgebildete und die Guide Academy Europe leitet, war der Richtige dafür. 

Die Ausbildung forderte mich und ich musste hart an mir arbeiten, um schließlich die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. So wuchs ich nicht nur an mir, sondern erarbeitete mir auch den Respekt meines Ausbilders.

Referenz: Christoph

Was als Vision begann, wuchs über vier Jahre hinweg und wurde nun Realität. Mein eigenes Unternehmen kommt an den Start und lässt meinen Traum wahr werden.

Schreibe deine persönliche Geschichte. Finde dein Why. Komm mit uns nach Kirgistan. 

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